Nächste Ausbildung zur B-Lizenz Leistungssport erst 2019

C-Lizenz Leistungssport-Modul als Voraussetzung


Gemäß den Vorgaben des DOSB zur Trainerausbildung wird die für dieses Jahr geplante Ausbildung zur B-Lizenz Leistungssport erst im nächsten Jahr durchgeführt. Die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der B-Lizenz-Ausbildung sind eine gültige C-Lizenz Breitensport und das auf ihr aufbauende C-Lizenz Leistungsport-Modul.

Dieses Modul umfasst 20 Unterrichtseinheiten und wird vom HKBV am ersten Wochenende im September (01.09. und 02.09.18) angeboten. Schwerpunkte in diesem Modul sind u.a. die Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung des Grundlagentrainings für Anfänger und Fortgeschrittene im sportartspezifischen Leistungssport. Enthalten sind Themengebiete wie Pratzenarbeit, spezifische Partnerübungen, Automatisieren von Bewegungsvorstellungen, Aufbau einer sinnvollen methodischen Übungsreihe und taktische Kampfführung. Weitere Infos kann man der Ausschreibung des Moduls entnehmen.

Wer also im nächsten Jahr an der Ausbildung zur B-Lizenz teilnehmen möchte, benötigt unbedingt die erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen C-Lizenz Leistungssport-Modul.

Anmeldung: online über SportsID (ab Anfang Mai)

Lehrwarte: Jimmy Iwinski / Oliver Hahl      

Challenge Series 2018

Die Challenge Series eröffnete auch in diesem Jahr wieder die Turniersaison in Hessen. Der erste Kampftag fand am 11. März in Schwalmstadt statt, der zweite vier Wochen später, am 8. April in Ortenberg. Wie gehabt, wurden beide Tage gemeinsam gewertet, so dass die Siegerehrung am zweiten Tag in der Wetterau abgehalten wurde. Bei der Challenge Series tritt innerhalb der Kategorien “Jeder gegen jeden” an, um den Sportlern möglichst viele Kämpfe zu ermöglichen.

24 Vereine aus Hessen und die Kampfsportschule Berk aus Thüringen stellten insgesamt an beiden Tagen jeweils 126 Starts. Was natürlich ein Zufall ist, da nicht jeder Kämpfer sowohl in Schwalmstadt als auch in Ortenberg antreten konnte. Die überwiegende Zahl der Starter schaffte das auch, und ein Gesamtsieg blieb in allen stärker besetzten Klassen nur diesen Teilnehmern vorbehalten.
Die Newcomer-Kategorie der männlichen Jugend bis 145 cm im Pointfighting hatte mit 15 Kämpfern die meisten Starter. Davon waren am ersten Kampftag 12 dabei, am zweiten Kampftag sogar 14.

Im nächsten Jahr soll die Serie durch ein paar Anpassungen noch stärker auf den Nachwuchs ausgerichtet werden.

Lob und Dank gehen an die ausrichtenden Vereine (KSC Schwalmstadt, TV Ortenberg) mit ihren Helfern, deren Arbeit nichts zu wünschen übrig lies.

Die Ergebnisliste kann auf sportdata.org eingesehen werden.

Text: Peter Trautwein

Neuer Mitgliedsverein: Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V.

Wir begrüßen den Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V. als neues Mitglied (ab März 2018) im Hessischen Kickbox-Verband.

1. Vorsitzender im südhessischen Verein ist Torsten Ohl.
Die Tae Kwon Do-Abteilung steht unter der Leitung von Karl-Heinz Ihrig, der kein Unbekannter im Verband ist (ehemals Olymp Lampertheim).
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Die Website des Vereins mit weiteren Information ist unter kanu-club-lampertheim.de zu erreichen.

1. PF-Kinderförderung 2018

Am Samstag, den 3. März trafen sich 18 junge Sportler/innen aus vier Vereinen zum gemeinsamen Training in Flörsheim am Main. Geleitet wurde das Training von Frank Stretz, wobei er tatkräftige Unterstützung von Marvin Abb, (Nied) Luigi Sgura (Gräfenhausen), Tarek Stucki (Viernheim) und Anja Maul (Flörsheim) erhielt.

Nach diversen Spielen, bei denen auch die Trainer mit einbezogen wurden, sowie einem kurzen Aufwärmteil, ging es mit dem Partnertraining los.

Schwerpunkt war, den Sidekick als Angriffs- bzw. Vorbereitungstechnik ansatzlos, ohne Schritte oder sonstige „Ankündigungen“ ins Ziel zu bringen. Es sollten Schwachstellen erkannt und ausgenutzt werden. So steigerte sich der Schwierigkeitsgrad, bis das Ganze schließlich ins freie Sparring überging.

Zum Schluss wurde nochmals gespielt und dann traten die Teilnehmer/innen die Heimreise an.

1. LK-Hessenkadertraining 2018

Über 30 Sportler aus 10 Vereinen waren am Samstag, 17. Februar 2018 ins Hessische Leistungszentrum (HLZ) nach Darmstadt gekommen. Eingeladen hatten die LK-Landestrainer Jimmy Iwinski und Oliver Hahl. Insgesamt wurde fünf Stunden intensiv gearbeitet und geschwitzt. Neben den etablierten und erfahrenen Kämpfern bei den Damen und Herren war auch eine große Zahl von Nachwuchssportlern zum gemeinsamen LK-Training nach Darmstadt gekommen.

Für alle Teilnehmer war es eine erste Standortbestimmung. Besprochen wurden die sportlichen Ziele mit den nötigen Schritten, diese zu erreichen.
Im ersten Teil des Lehrgangs wurden Übungen mit verschiedenen Trainingsmitteln (Minibands, Tennisbälle, Reaktionsbälle und Tubes) umgesetzt, um die Körperspannung, Kraft, Koordination, Schnellkraft (Beschleunigung), Balance und Stabilität zu verbessern. Bei konsequenter Umsetzung vermindern solche Übungen auch die Verletzungsanfälligkeit und dienen der Verletzungsprophylaxe.
Neben der Überprüfung des aktuellen Trainingszustandes erhielten die Sportler wichtige Hinweise auf mögliche Defizite und Reserven sowie Impulse und Anregungen für das Heimtraining.
Die weiteren Schwerpunkte des fünfstündigen Kadertrainings lagen in den Bereichen Technik, Beinarbeit, Rotation, Gewichtsverlagerung, Reaktion, Distanz, Reichweite, Frequenz, Bewegungsfluss, Ausdauer und vor allem in der Kampfkonzeption und Partnerarbeit.
Von 12 bis 17 Uhr wurde intensiv und konzentriert gearbeitet. Den Abschluss im zweiten Teil des Lehrgangs bildeten 12 Runden Sparring, in denen die erarbeiteten Konzepte in verschiedenen Aufgabenstellungen umgesetzt werden mussten.

Das Fazit und die Auswertung des Trainings sind positiv. Man kann feststellen, dass unsere Sportler motiviert und gut vorbereitet in die neue Saison starten. Wir freuen uns auf die ersten Wettkämpfe und drücken allen Kämpfern die Daumen.

Die nächsten Lehrgänge findet ihr unter „Termine“.

Text und Fotos: Jimmy Iwinski

Erdogan Celik gewinnt die Athens Challenge 2018

Bei der Athens Challenge, eines der World Series Turniere, belegte der Nationalkämpfer Erdogan Celik vom FFT Schwalm-Eder im Pointfighting den ersten Platz in der Klasse +94 kg. An diesem internationalen Turnier vom 2. bis 4. Februar 2018 nahmen über 2000 Athleten teil.

Mit einem Freilos durfte der 25-Jährige ins Halbfinale einziehen. Optimal vorbereitet und mit hoher Motivation trug er seinen ersten Kampf gegen den italienischen Nationalkämpfer Oliva Gabriele aus. Hierbei konnte er mit einem Sieg von 13:10 den Einzug ins Finale feiern. Im entscheidenden Kampf ließ er ebenfalls nichts anbrennen und durfte den Titel mit nach Hause bringen.

Text u. Foto: FFT

Schwarzgurtprüfung 2017

Neun Teilnehmer aus fünf Vereinen legten erfolgreich die Prüfung zum 1. Schwarzgurt ab


Nach den beiden Vorbeitungslehrgängen – im September in Schwalmstadt und im November in Flörsheim am Main – nahmen die Regionalprüfer Andreas Riem, Robert Klinge und Frank Stretz am Samstag, 16. Dezember in Schwalmstadt die Prüfung zum 1. Meistergrad ab.

Hervorzuheben ist zum einen, dass vom KB Frankenberg fünf Teilnehmer bestanden, und zum anderen, dass Monika Tize-Mayer vom KST Viernheim bei der Prüfung 72 Jahre alt war.


v.l.n.r.: Andreas Riem (Prüfer), Frank Stretz (Prüfer), Michael Reinbold, Carina Klinge, Alexander Münz, Stefanie Fölsing, Tobias Klinge, Monika Tize-Mayer, Helmut Ludwig, Pascal Hartmann, Sadik Erol, Robert Klinge (Prüfer)

Wir gratulieren folgenden Teilnehmern zu der bestandenen Prüfung zum 1. Schwarzgurt:

  • Ludwig, Helmut (KB Frankenberg)
  • Erol, Sadik (KB Frankenberg)
  • Hartmann, Pascal (KB Frankenberg)
  • Klinge, Tobias (KB Frankenberg)
  • Klinge, Carina (KB Frankenberg)
  • Fölsing, Stefanie (Black Eagle KSV Butzbach)
  • Münz, Alexander (KB Hösbach)
  • Tize-Mayer, Monika (KST Viernheim)
  • Reinbold, Michael (SC Butzbach)

 
Liste aller Schwarzgurtträger im HKBV

Text: Peter Trautwein
Foto: Peter Blaukat

WAKO Trainerausbildungen (C/B/A) ab sofort vom DOSB lizenziert

Mit Schreiben vom 24. Januar 2018 des DOSB-Bildungsreferats liegt uns nun die Anerkennung unserer Trainerausbildungen durch den Deutschen Olympischen Sportbund schriftlich vor.

Die Genehmigungen beziehen sich auf die Ausbildungsgänge C Breitensport, C Leistungssport, B Leistungssport sowie A Leistungssport.

Hierfür wurden von uns Ausbildungskonzepte erarbeitet und eingereicht. Der DOSB hat “keine Abweichungen von den Rahmenrichtlinien” festgestellt, damit sind die o.a. Ausbildungsgänge “ab jetzt im DOSB-Lizenzmanagementsystem verfügbar”, heißt es im Schreiben.

Damit bietet der Bundesfachverband für Kickboxen (WAKO Deutschland) die einzigen vom DOSB anerkannten Trainerausbildungen für die Sportart Kickboxen an.

Das Genehmigungsschreiben kann auf der Website der WAKO Deutschland in der Rubrik “Trainerausbildung” als PDF herunter geladen werden.

(pt)

Ein Traum wird wahr!

Ein Traum, der mit viel Arbeit, viel Engagement und niemals abflachender Motivation zur Realität wurde! Mit dem heutigen Tag ist unser Verband, der Bundefachverband für Kickboxen – WAKO Deutschland e.V., Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund.


Der 2. Dezember ist ein historischer Tag, der in die nationale Geschichte des Kickboxsportes eingegangen ist. Ist diese Sportart bereits in der gesellschaftlichen Mitte angekommen und erfreut sich hier großer Beliebtheit, findet er seit heute auch ganz offiziell, auf der größten deutschen Sportbühne, seinen Platz. Heute gegen 12:30 Uhr ist die WAKO Deutschland Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geworden und ist damit der nationale Spitzenverband für die Sportart Kickboxen. Auf der Mitgliederversammlung des DOSB in Koblenz entschieden die Delegierten über dessen Aufnahme.

Bereits am 25.08.2016 beantragte die WAKO die Aufnahme in den DOSB und erfüllte hier die satzungsgemäßen Voraussetzungen gemäß den Paragraphen 3 & 4 der Aufnahmeordnung des Sportbundes. Die WAKO ist seit heute Mitglied der Sportverbände der Gruppe ohne internationale Anbindung.

Vorausblick: Mitte nächster Woche tagt das Internationale Olympische Komitee (IOC) und entscheidet über die Aufnahme der WAKO international in den internen Kreis, danach würde die WAKO Deutschland automatisch in die Gruppe der nichtolympischen Verbände zugeordnet werden.

  

Das aktuelle WAKO-Präsidium mit dem Präsidenten Jürgen Schorn, den Vize-Präsidenten Rudi Brunnbauer und Andreas Riem führte die WAKO in den Kreis der nationalen Spitzenverbände. Gegen 12:30 Uhr nahmen Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer die Glückwünsche von Herrn Alfons Hörmann, Präsident des DOSB, entgegen, der die WAKO in einer rund sechsminütigen Filmvorführung vorstellte. Im Anschluss wandte dieser sich an die Mitglieder (Delegierten der nationalen Sportverbände und Landessportbünde) und bat um Abstimmung (Satzung DOSB §26 (3)) über die Aufnahme in den DOSB. Bei nur fünf Enthaltungen entschied man sich für die Aufnahme. Dr. Michael Vesper sprach dem Verband seine Glückwünsche aus und bat im Anschluss die Herren Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer auf die Bühne. Diese übergaben als symbolisches Geschenk die Kickboxhandschuhe von Leonard Ademaj, mit denen der Nationalkämpfer im November dieses Jahres in Ungarn Weltmeister wurde, an den Präsidenten des DOSB, Herrn Alfons Hörmann. Jürgen Schorn dankte in seiner anschließenden Danksagung mit den Worten: „Nach 40 Jahren ist für uns ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Unser jahrzehntelanger Kampf, ein anerkannter Teil in der deutschen Sportwelt zu sein, wurde heute belohnt. Für uns Kickboxer ist das ein historisches Ereignis. Sie können sich sicher sein, dass wir im Sinne des DOSB handeln werden. Vielen, vielen Dank, dass Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Schorn.

Vizepräsident Rudi Brunnbauer, der alle Vorgespräche mit dem DOSB führte und auf der Zielgerade mit seinen Präsidiumskollegen die Weichen stellte, sagte unmittelbar nach dem Erfolg: „Ich bin überglücklich, die Arbeit hat sich gelohnt für unsere Sportler, die nun endlich die Anerkennung bekommen, die sie verdienen“.

Und auch Ehrenpräsident der WAKO Deutschland, Peter Zaar, der die WAKO am Tag zuvor bei der Versammlung des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) vertrat, äußerte sich zu diesem historischen Moment: „Nach einem Scheitern im Jahr 2007 ist heute für mich ein Traum wahr geworden. Ich bin glücklich!“

Andreas Riem, Sportdirektor der WAKO Deutschland, zeigte sich aus der Heimat ebenfalls äußerst zufrieden. Riem: „Ein großes Ziel, das so weit weg zu sein schien, ist nun tatsächlich erreicht. Es fällt sicherlich noch etwas schwer, diesen großen Moment zu realisieren. Der große Einsatz der letzten Jahre, die vielen Stunden Arbeit – hiermit sind sie belohnt worden.“

WAKO Deutschland-Präsident Jürgen Schorn sagte sichtlich stolz:

„Ein jahrzehntelanges Versprechen an alle WAKO-Vereine, an das schon kaum einer mehr wirklich geglaubt hat, wurde nun mit aller Energie und Kraft des Präsidiums in die Realität umgesetzt.

Ein besonderer Dank gilt den über 23.000 Mitgliedern des Verbandes, den angeschlossenen Mitgliedsvereinen, den Funktionärinnen und Funktionären, Bundestrainern, Kampfrichterinnen und Kampfrichtern, dem technischen Ausschuss, Sponsoren, Partnern sowie den Vertretern der Landesverbände.

Heute dürfen wir stolz auf uns, das Erreichte und unsere Sportart Kickboxen sein.“

Text: Lars Eckhoff

Erste erfolgreiche B-Lizenz-Trainerausbildung der WAKO Deutschland

In diesem Jahr wurde durch den Hessischen Kickbox Verband in Darmstadt die erste WAKO-Trainerausbildung zur B-Lizenz durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen.

Die 60 Unterrichtseinheiten umfassende Ausbildung, unter der Leitung unserer Lehrwarte Jimmy Iwinski und Oliver Hahl, begann am 2. September und fand am 5. November ihren Abschluss. Voraussetzung für die Teilnahme waren eine gültige WAKO C-Lizenz und als Mindestalter 20 Jahre. Erarbeitet wurden in Theorie und Praxis alle für die Trainer-B-Lizenz erforderlichen Themenbereiche nach der Rahmenkonzeption der WAKO Deutschland.

Von den Absolventen zeigten Leon Heinrichs, Marvin Abb und Marcus Breitkreuz gute bis sehr gute Leistungen, ebenso Thomas Tamilowski, der die Ausbildung mit Auszeichnung abschließen konnte. Ein Teilnehmer konnte aus privaten Gründen an der Abschlussarbeit nicht teilnehmen, wird das Versäumte allerdings im neuen Jahr nachholen.

Besonders positives Merkmal der Ausbildung war die gute Zusammenarbeit sowie der rege Erfahrungs- und Informationsaustausch aller Absolventen untereinander. Aus diesem Grund konnte innerhalb kürzester Zeit aus der Teilnehmergruppe ein funktionierendes Team entstehen.

Die nächsten Trainerausbildungen zur C- und B-Lizenz starten im März und September 2018. Anmeldungen für diese Ausbildungen sind demnächst möglich.

Text u. Fotos: Jimmy Iwinski

Nach oben