Über Adil

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Top Leistungen zweier Jungtalente bei der Mannheimer Fightnight

Am vergangenen Samstag fand erstmals eine gemeinsame Ringveranstaltung des Muay Thai und der Wako Baden-Württemberg in Mannheim statt. Nach der langanhaltenden Corona-Krise war dies ein langersehnter Lichtblick für die Wettkämpfer und wurde dementsprechend freudig begrüßt. Die Kämpfe waren allesamt von tollen kämpferischen Leistungen geprägt und die Athlet*innen konnten endlich wieder ihr Können unter Beweis stellen. Mit am Start waren auch drei hessische Kämpfer, von denen die zwei jungen Talente Marcel Minich (Brauns Gym Fulda) und Cemal Öztürk (Falcon Fighter Team Schwalm-Eder) eine herausragende Leistung ablieferten und ihre Kämpfe für sich entschieden. Minich überzeugte durch ein sauberes souveränes K.O. und Öztürk durch eine überlegene Kampfführung. Man darf auf die Zukunft der beiden Topathleten gespannt sein.

1. Hessenkadertraining Pointfight 2021

Am Samstag, den 29.05.2021, fand das erste PF-Hessenkadertraining in Schwalmstadt unter der Leitung der Landestrainer Erdogan Celik und Leonid Schmidt und unter Einhaltung des Hygienekonzeptes der WAKO statt.

Zwischen 10 und 13 Uhr durften die Sportler*innen bis 15 Jahren trainieren. Ab 13:30 Uhr kamen hessische Pointfighter ab einem Alter von 16 Jahren für ein dreistündiges Training in die Halle. Die Schwerpunkte der beiden Trainingseinheiten lagen in verschiedenen Bereichen, wie Reaktion, Koordination, Bewegung und Ausdauer. Den Abschluss des Lehrgangs bildeten zahlreiche Sparringsrunden.
Einige der Sportler*innen waren zu den Vergleichskämpfen der Manus Trophy in Friedberg eingeladen und konnten sich so optimal auf die Kämpfe vorbereiten.

Die Landestrainer Schmidt und Celik sind mit den sportlichen Leistungen des hessischen PF-Kaders sehr zufrieden. Man konnte sehen, dass die Sportler*innen die vergangenen Monate für ihr Heimtraining genutzt haben und sehr motiviert sind. Die Freude auf die nächsten gemeinsamen Trainingseinheiten ist bereits groß und der Hessenkader hat das nächste Ziel deutlich vor sich: die deutsche Meisterschaft im September und Oktober.

Silber und Bronze in Kroatien

European Cup Karlovac Open 2021

Beim Europapokal im kroatischen Karlovac am vergangenen Samstag und Sonntag, 29. und 30. Mai meldete sich das Falcon Fighter Team im Wettkampfbetrieb zurück.

Siegerehrung Maik - Zweiter von rechts

Siegerehrung Maik Vollmann (Zweiter v. rechts)

Mit 28 Nationen und über 1700 Starts war das Turnier gut besucht. Trotz der widrigen Umstände nahmen zwei Athleten des Falcon Fighter Teams Schwalm-Eder teil. Die Schwalmstädter Nick Dokuchayev und Maik Vollmann starteten beide in den Disziplinen Pointfighting, Leichtkontakt und Kick-Light.

Nach zwei langen Tagen wurden eine Bronze- und zwei Silbermedaillen errungen. Maik, der erstmalig bei den Junioren startete, musste hier noch Lehrgeld zahlen, aber konnte  noch Bronze im Pointfighting für sich verbuchen (Halbfinale gegen Svetoslav Prokopov, Bulgarien).

Siegerehrung Nick links

Siegerehrung Nick Dokuchayev (Erster v. links)

Nick, der nach 18 Monaten erstmalig wieder am Start war, präsentierte sich auf einem hohen Level. Jeweils nach drei Siegen im Leichtkontakt sowie Kick-Light stand er in den Finals dieser Klassen (Gegner waren Zoltan Molisz aus Ungarn im Kick-Light und Bian Nabernik aus Slowenien im Leichtkontakt). Leider fehlte hier noch etwas der letzte Schliff, aber bis zu den diesjährigen Europameisterschaften in Montenegro läßt sich hier noch einiges machen, teilte sein Trainer Andreas Riem höchst zufrieden mit.

 

Offizielle Ergebnisse: https://www.sportdata.org/kickboxing/set-online/veranstaltung_info_main.php?active_menu=calendar&vernr=912#a_eventhead

DOSB und dsj bei Anhörung zum 4. deutschen Kinder- und Jugendsportbericht im Sportausschuss des Bundestages

Gestalten wir gemeinsam ein bewegungsfreundlicheres Land!

Der 4. deutsche Kinder- und Jugendsportbericht „Gesundheit, Leistung und Gesellschaft“ ist am Mittwoch, 14. April 2021, Gegenstand der Anhörung des Sportausschusses. Der Bericht thematisiert unter anderem den Bewegungsmangel von Kinder- und Jugendlichen und den damit verbundenen Anstieg von Fettleibigkeit. Noch verstärkt durch den Lockdown geht die tägliche Bewegungszeit immer weiter zurück. Dies hat Auswirkungen auf die physische, psychische und soziale Gesundheit aller Kinder- und Jugendlichen. Aus diesem Grund legen Andreas Silbersack, Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung im DOSB, und Benny Folkmann, 2. Vorsitzender dsj, die als Sachverständige zur Anhörung geladen sind, den Fokus aus verschiedenen Perspektiven auf die Bewegungsförderung.

Fast jedes zweite Kind, jeder zweite Jugendliche ist Mitglied in einem Sportverein. Neben der wichtigen Rolle für Bewegungsförderung und Sport haben Vereine eine besondere Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung.

Der DOSB konzentriert sich auf die gesundheitliche Dimension des Berichtes: Die Corona-Pandemie zeigt in diesen Tagen einmal mehr, wie unverzichtbar eine stabile Gesundheit und ein gesunder Lebensstil sind. Gerade jetzt ist es wichtig, noch mehr Menschen unterschiedlicher Altersklassen – und dabei insbesondere Kinder und Jugendliche – die großen Potenziale von Sport und Bewegung für die Gesunderhaltung nahezubringen und zum lebenslangen Sporttreiben zu animieren. „Bewegungsmangel ist die heimliche Seuche im Hintergrund, unter der Kinder und Jugendliche im wahrsten Sinne des Wortes zunehmend leiden. Die Pandemie verstärkt den Trend zur Inaktivität weiter. Unser Nachwuchs braucht dringend wieder Zugang zum Sport, damit wir die physischen, psychischen und sozialen Folgen des langjährigen Trends und des verlorenen Corona-Jahres bekämpfen können“, so Andreas Silbersack, Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung im DOSB.

Viele Befunde aus dem aktuellen Kinder- und Jugendsportbericht, wie z.B. zu Sport und sozialer Teilhabe, sind nicht neu, bestätigen aber das notwendige Engagement von Bund, Ländern, Kommunen und Sportverbänden. Der gemeinnützig organisierte Kinder- und Jugendsport allein kann das Problem eines zunehmenden Bewegungsmangels nicht lösen. Er kann nur gute eigene Rahmenbedingungen, attraktive Angebote und niedrigschwellige Zugänge schaffen. Die im Bericht aufgezeigten Problem zeigen, dass unabhängig vom organisierten Sport und seinen Angeboten, Bund, Länder und Kommunen Rahmenbedingungen des allgemeinen (gesunden) Aufwachsens so gestalten sollten, dass in der Lebenswelt von Kindern Bewegung immer eingeplant ist. Dazu gehört beispielsweise, dass an Schulen, an denen Kinder und Jugendliche ganztags unterrichtet bzw. betreut werden, die Qualität des Schulsports für alle Schüler*innen verbessert wird. Oder auch, dass das Potenzial der Digitalisierung für neue Formen der Trainingsgestaltung erkannt und genutzt wird, um mehr Bewegung in den Alltag von jungen Menschen zu bringen.

Neben dem Thema Bewegungsförderungen lassen sich zahlreiche Ansätze aus dem 4. Kinder- und Jugendsportbericht entnehmen, aus denen politische Ableitungen gezogen werden können. Für die dsj sind dies, die soziale Teilhabe im Sport zu stärken, die pädagogische Qualität im Kinder- und Jugendsport zu erhöhen und Kinder- und Jugendschutz im Sport auszubauen.

„Um Einsamkeit und Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen zu begegnen, bedarf es nun eines Neustarts des Kinder- und Jugendsports und einer anschließenden ganzheitlichen und nachhaltigen Stärkung. Wir müssen Sport & Bewegung als Querschnittsaufgabe über alle gesellschaftlichen und politischen Bereiche hinweg begreifen. Mit der realen und wertebasierten Gemeinschaft im Sportverein kann zudem ein Kontrapunkt zu erstarkenden demokratiefeindlichen Kräften gesetzt werden – für Sport, Gesundheit, Bewegungsfreundlichkeit, Gemeinschaft und Teilhabe, junges Engagement und eine starke Demokratie. Gestalten wir zusammen ein bewegungsfreundlicheres Land!“, fordert Benny Folkmann, 2. Vorsitzender dsj.

Auf der Seite des deutschen Bundestages sind die detaillierte Stellungnahmen der dsj und die Stellungnahme des DOSB zum 4. deutschen Kinder- und Jugendsportbericht zu finden. Die Veröffentlichung zum Berichts sind auf den Websites von dsj und DOSB zugänglich.

Drei neue Vereine stellen sich vor

Trotz Corona geht es voran im HKBV. Drei neue Vereine öffnen ihre Pforten und gewähren uns einen Einblick in ihre Vereinsstruktur, ihre Ziele und Wünsche.

Beginnen wollen wir mit unserem jüngsten Verein „MeRu Sports Crew Gießen i.G.“ , ins Leben gerufen am 01.12.2020. Das Angebot hier ist vielfältig wie die Sportart selbst (PF, LK, Formen, Boxen, Fit&Fun). Die beiden engagierten Schwestern Meriel und Rubina Vlach haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen für das Kickboxen zu begeistern und auf diese Weise als Schüler zu gewinnen; besonders wichtig ist ihnen hierbei die Jugendförderung. Fairness ist hierbei ihr oberstes Gebot. In sechs Turnierjahren bei der WAKO konnten die beiden bereits ausreichend Erfahrung sammeln und Werte wie Respekt und Fairness erfahren und genießen. Sie fühlen sich durch den Verband unterstützt in Form von Seminaren und Weiterbildungen sowie durch persönliche Gespräche und Hilfestellungen.

Weiter geht es mit einem ebenfalls noch jungen Verein (gegründet am 05.02.2020) mit dem klangvollen Namen „SV Fighting & Fitness Sinn e.V.“ Der Name ist hier Programm, denn der Verein konzentriert sich in seinem Angebot in der Hauptsache auf die Disziplinen Leicht- und Vollkontakt sowie K1, die eine starke Grundkonstitution erfordern. Die Schwerpunkte liegen auch hier in der Kinder- und Jugendarbeit. Im Erwachsenenbereich finden sowohl die leistungsambitionierten Sportler als auch die Freizeitsportler variable Trainingsmöglichkeiten vor. Ziel ist es auch hier, den Mitgliedern im Verein möglichst vielseitige Entwicklungsfelder im Kampfsport anzubieten. Einen Vorteil sieht der Vereinsvorsitzende Sven Kirsten in einer strukturierten Trainerausbildung, die nicht nur der HKBV, sondern auch alle anderen WAKO Landesverbände anbieten. Es ist ihm zudem wichtig, durch eine Mitgliedschaft in der WAKO das Verbandsleben und dessen Angebote weiterhin zu unterstützen.

Unser letzter Verein „Kampf Kunst Klub Fulda e. V.“ wurde bereits am 27.06.2017 ins Leben gerufen und ist somit der älteste der drei Neulinge. Dieser Verein sieht seine Schwerpunkte im Boxsport sowie im Muay Thai. Gut die Hälfte der Mitglieder sind Kinder unter 12 Jahren, die restliche Hälfte setzt sich sowohl aus Jugendlichen als auch Erwachsenen zusammen, die die Vorteile des Breitensports zu schätzen wissen. Auch dieser Verein unter dem Vorsitz von Stefan Kowalski setzt auf eine fundierte Trainerausbildung durch den Verband und hofft darauf dadurch weitere qualifizierte Trainer für seinen Verein gewinnen zu können.

Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen den drei Neulingen alles Gute und viel Erfolg weiterhin, auch wenn die momentanen Bedingungen eher schwierig sind.

Gemeinsam schaffen wir das!

Oliver Hahl wird neuer Präsident

Am 16.01.2021 wurde bei der online Jahreshauptversammlung des Bundes Oliver Hahl zum neuen Präsidenten der WAKO Deutschland gewählt. Da Jürgen Schorn, bisheriger Präsident, seinen Rücktritt zur Versammlung angekündigt hatte, stand dieses Amt zur Disposition. Ein Vizepräsident wurde ebenfalls neu gewählt, da Rudi Brunnbauer sein Amt zur Verfügung stellte. Frank Feuer besetzt dieses neu. Weiterhin Vizepräsident bleibt Andreas Riem, der dieses Amt weiter bis zum Ende der Legislatur bekleidet.
Die WAKO Deutschland bedankt sich bei Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer für die Präsidentschaft der letzten sechs Jahre und die gemeinsame Verwirklichung des großen Traumes, der Aufnahme in den DOSB. Beiden scheidenden Vorstandsmitgliedern, Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer, wurde die Ehrenpräsidentschaft verliehen.
Des Weiteren gratuliert die WAKO Deutschland den beiden neuen Kandidaten zu ihrem Amt und wünscht viel Erfolg in der Verwirklichung ihrer Ziele.
Tatkräftig unterstützt wird das neue Präsidium durch die neue Geschäftsstellenleiterin Diana Lingg.
Weiterhin konnte mitgeteilt werden, dass Geert Lemmens vom Weltverband der 7. Meistergrad verliehen wurde.
Dr. Gloria Lutzny-Geier wurde die Ehrenplakette virtuell überreicht und Michael Wübke wurde von der WAKO Deutschland die Ehrenmitgliedschaft ausgesprochen.

Hessen und NRWs KampfrichterInnen zusammen zur Weihnachtszeit

Auch während der Pandemie gab es die Möglichkeit einer Zusammenkunft für unsere KampfrichterInnen: Anfang Dezember trafen sich das nordrhein-westfälische und das hessische Kampfrichter-Team unter der Organisation von Dennis Oberleiter und Yasmin Yalcin-Alqanoo, den KampfrichterreferentInnen aus NRW und Hessen, um digital einen gemeinsamen Jahresabschluss und die Weihnachtszeit zu feiern. Besondere Zeiten benötigen besondere Maßnahmen – das ist allseits bekannt. Umso fröhlicher waren die beiden, als sie gesehen haben, wie gut die Idee ankam. Rund 15 KampfrichterInnen aus den beiden Bundesländern kamen zusammen, um auf eine erfolgreiche Zeit zurückzublicken, Geschehnisse zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und nicht zuletzt, um eine schöne gemeinsame Zeit zu haben. „Genau das, was ich zum Jahresende gebraucht habe: Einmal alle Gesichter wiederzusehen, das gab mir ein Gefühl von Normalität“, berichtete einer der Teilnehmenden.

Doch nicht nur der Rückblick stand auf der Agenda. „Man kann das Regelwerk nie zu oft wiederholen“, betont Oberleiter und bespricht deswegen mit allen Teilnehmenden noch einmal die wichtigsten Regeln. Immerhin herrschte zwar auf den Turniermatten in 2020 Stillstand, jedoch haben sich die Turnierregeln an vielen Stellen verändert. „Es ist nicht nur unser Ziel, unsere Kampfrichter auf Landesebene zu fördern, sondern auch, ihnen ein Gefühl von der internationalen Ebene zu geben. Immerhin sehen wir immer öfter internationale KampfrichterInnen auf unseren Turnieren – da ist es keine Seltenheit, wenn man dann doch einmal ganz unerwartet im Ausland schiedst, sofern man es nicht schon macht. Und dann schadet es nicht, wichtige Änderungen schon einmal gehört und verstanden zu haben“, erklärt Yalcin-Alqanoo. Wie erwartet, gab es viele Fragen zu den neuen Regeln. Mit Neugier besprachen alle Teilnehmenden alles, was noch sehr oder gar nicht unklar war. „Es ist nicht wichtig, ob man es theoretisch verstanden hat. Man muss es anwenden können, dafür braucht es eine innerliche Automatik. Gerade nach so einer langen Pause sind wir alle aus der Übung, da ist es umso wichtiger, alles aufzufrischen – auch die Grundlagen!“, so Oberleiter.

Nachdem der Teil der neuen Regeln dankend angenommen wurde, wurde noch einmal die Kreativität der Teilnehmenden gefordert. Durch eine abschließende Ideenwerkstatt konnten alle KampfrichterInnen Kritik und Verbesserungsvorschläge einbringen und eine Überarbeitung bisheriger Konzepte anstoßen. „Wenn wir innovativ sein wollen, braucht es uns alle“, sagt Yalcin-Alqanoo, „jede Idee, ob groß oder klein, wurde begrüßt“.

Insgesamt herrschte eine sehr fröhliche, gelassene, aber auch konzentrierte Atmosphäre. Einige Teilnehmende waren so begeistert, dass sie sich eine solche Veranstaltung jedes Jahr wünschten – und das wieder auf digitaler Ebene. „Gerade mit Familie und fehlenden zeitlichen Kapazitäten ist es oftmals eine Herausforderung, auf Turnieren zu landen und den Überblick zu behalten. Umso schöner ist es, wenn man durch solche Formate trotzdem irgendwie am Ball bleiben kann“, gab eine Kampfrichterin als Feedback. Das größere Ziel war es, gemeinsame Ressourcen zu nutzen und so nicht nur die Landesverbände, sondern auch das allgemeine Kampfrichterwesen voranzubringen. Mit den neuen Ideen, getankter Motivation und einem erfolgsversprechenden Ausblick sind alle Teilnehmenden scheinbar bestens für die anstehenden Turniersaisonen ausgerüstet. Die beiden Landesverbände drücken alle Daumen und freuen sich auf ein erfolgreiches, gesundes und neues Jahr 2021, das mit einer gleichen Dynamik begonnen werden soll, wie sie sich auf dem Jahresabschluss entwickelt hat. (ts)

Veranstaltungen im November

Liebe Mitglieder des HKBV,

wieder mussten unsere Vereine das Training einstellen und alle geplanten Veranstaltungen wurden für November abgesagt.

Der Meistergradvorbereitungslehrgang 2 wird auf den 12.12.2020 verlegt.
Die Zentralprüfung der Braungurte findet ebenfalls an diesem Tag statt. Die Meistergradprüfung wird wie geplant für den 31.12.20 angesetzt; Voraussetzung ist, dass wir zu diesen Zeitpunkt die Veranstaltung mit Kontakt durchführen können. Zusätzlich werden wir im Januar einen Prüfungstermin anbieten, so dass die Teilnehmer je nach Vorbereitungsstand ihre Prüfung durchführen können. Genaue Informationen dazu Anfang Dezember.

FÜR KAMPFRICHTER
Kampfrichterweiterbildung
Ab nächstem Wochenende möchten wir über mehrere Online-Veranstaltungen unsere Kampfrichter fortbilden. Hierzu sind – unter der Leitung von Dennis Oberleiter und Yasmin Yalcin-Alqanoo – vier verschiedene Blöcke in Planung. Die Ausschreibung erfolgt hier Anfang nächster Woche über unseren Kampfrichter-Referenten.

FÜR SPORTLER
Hessens Kickboxer trainieren ebenfalls, ab nächstem Wochenende wollen wir jeden Samstag gemeinsam online trainieren. Hierzu werden verschiedene Trainer aus verschiedenen Disziplinen eine Trainingseinheit ausführen. Alle hessischen Vereine bekommen dazu freitags einen Online-Zugang zugesendet, den sie an ihre Vereinsmitglieder weiterleiten können. Wir haben schon Zusagen von Trainern aus verschiedenen Kickboxdisziplinen, z.B. von Andreas Lindemann (Bad Nauheim), Dirk Dechant (Viernheim), Sergej Braun (Fulda). Also nichts wie ran, es wird ein buntes Programm.

FÜR ÜBUNGSLEITER und TRAINER
Am Samstag, 21.11.20 ist eine Weiterbildung online geplant. Thema ist der Einsatz des Reaction Counter im Training. Für diesen Lehrgang konnten wir Lazaros Emmanouilidis gewinnen, der an der Entwicklung der Reaction Counter App beteiligt ist. Im Zuge der Digitalisierung kommen auch neue Innovationen für das Kickboxtraining ins Angebot und hier ist die Möglichkeit für unsere Trainer, daran teilzuhaben.

Der Hessische Kickbox-Verband möchte auch in der schweren Zeit, die wir alle haben, für euch da sein und seine Vereine und Mitglieder unterstützen.

Euer Vorstand

Landessportbund begrüßt Lockerung der Corona-Verordnung

Gute Nachricht für Hessens Sport: Amateur- und Freizeitsportler können ab heute alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands auf und in allen Sportanlagen Sport treiben. Hessens Sportanlagen bleiben nunmehr grundsätzlich nicht mehr geschlossen. In Hessen kann damit – wie in den übrigen Bundesländern – beispielsweise Paartanz, Tischtennis im Einzel, Golf mit zwei Personen oder Judo ausgeübt werden. Darüber hinaus bleibt auch – unter Beachtung der geltenden Begrenzungen für Personengruppen und mit besonderer Vor- und Umsicht – Individualsport im öffentlich Raum möglich. Dazu gehört auszugsweise Reiten, Rudern, Joggen, Radfahren oder Segeln. Das hat das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung so beschlossen.

„Wir haben in den letzten Tagen intensiv und vor allem partnerschaftlich mit der Landesregierung, konkret mit Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, beraten und freuen uns über die getroffene Entscheidung. Dieser Beschluss ist in der schwierigen Zeit, dir wir alle momentan erleben, für den Sport und für alle Menschen in unserem Land wichtig, sinnvoll und richtig“, kommentierte der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. Dr. Rolf Müller die Regelung. Fit zu bleiben und im gegebenen Rahmen Sport zu treiben seien wichtige Bausteine im Kampf gegen die Pandemie.

Gleichzeitig appellierte Müller gemeinsam mit Peter Beuth, „die erweiterten Sportmöglichkeiten verantwortungsvoll zu nutzen, die Hygienebestimmungen im Blick zu behalten und auch im Sport weiterhin zur Reduzierung des Infektionsgeschehens beizutragen.“ Der Landessportbund wisse dabei sehr wohl, dass die beschlossene Lockerung eine Gratwanderung zwischen den zur Bekämpfung der Pandemie notwenigen Maßnahmen und der Gesundheitsvorsorge, die mit dem Sporttreiben einhergehe, sei.

Zudem wiederholte Müller das Angebot des organisierten Sports an die Landesregierung „gemeinsam mit uns an der Weiterentwicklung differenzierter Corona-Regeln zum Sport für den Zeitraum ab dem 1. Dezember zu arbeiten“. Der lsb h-Präsident: „Die positiven gesundheitlichen und psychosozialen Wirkungen des Sports sind es Wert!“

Letztlich sagte der Landessportbund zu, die ihm angeschlossenen Sportverbände und Sportkreise kurzfristig im Detail informieren und die notwenigen Erläuterungen auf seiner Internetseite www.landessportbund-hessen.de zu veröffentlichen.

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